verzwicktes Unterbewusstsein – Persönlichkeitstypen

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Der Ordnungstyp liebt die Struktur,

Korrektheit, Tradition, Sauberkeit pur.

Die Ordnung muss für dich schon sein,

dein Haus glänzt wirklich immer so fein.

Doch führt das oft zu Zwängen –

wer will schon unter Prinzipienreitern hängen?

Steh doch mal mutig zur Lücke und zum Fehler,

überlasse die Kontrolle dem Wähler,

der sich auf dich einläßt,

dann wird deine Treue

und Verbindlichkeit zu einem Fest.

 

Der Beziehungstyp hat immer für Menschen Zeit,

ist einfühlsam, anpassungsfähig und hilfsbereit.

Und er fühlt ohne Ende,

doch das allein bringt nicht die Wende.

Opferbereitschaft fällt ihm nicht schwer,

verantwortlich und bindungsfreudig ist er sehr,

doch sucht er in all dem Bestätigung,

wenn die ausbleibt, hilft nur Verdrängung

und aus lauter Grübeln und Lebensangst

wird er noch mehr tun,

nicht selten verfängt er sich in Sucht und Abhängigkeitsschuhen.

Denn er möchte gebraucht werden,

doch dieses Klammern bewirkt oftmals ein Beziehungs- „Sterben“ .

Sucht er jedoch in Gott seinen Halt

bekommen auch seine Beziehungen mehr Gestalt.

 

Der Distanztyp braucht nur sich allein,

diese Ruhe und dieser Frieden kann so schön sein.

Und diese Freiheit, in der man viel schafft,

gibt dir Kraft. Du bist so exakt, sachlich

und grenzt dich gut ab

und manchmal läßt du dich dazu herab,

mit Menschen in Kontakt zu gehen.

Dann darfst du sehen, dass Gefühle schön sind

und ein Anderer freut sich wie ein Kind,

wenn du mal Freundlichkeit zeigst

und es zuläßt, geliebt zu werden,

um das gegenseitige Schenken hier auf Erden zu kultivieren.

Motiviere dich,

deine Angst vor Verletzung abzulegen,

um durch die Abschätzung der Bindungsmöglichkeit

die eigene Einsamkeit zu umgehen.

Sachlichkeit ist nicht verkehrt,

doch Gefühle sind auch begehrt.

 

Der Darstellungstyp steht gern im Mittelpunkt,

beim Lebenskünstler funkt die Abwechslung und Begeisterung.

Er bringt Schwung ins Leben anderer,

wandert unbeständig und verdrängt so gern,

die Freiheit ist ihm gar nicht fern.

Doch durch Verdrängung zwängt er sich selbst in eine Kiste

und streicht Entwicklung von seiner Liste.

Er möchte bewundert werden,

doch darf er sich ab und zu erden

und seine Motivation überdenken

um sich dann gebend den Anderen zu schenken.

Denn er ist ein Künstler und kann wunderbar lenken

und vielem Ausdruck geben,

um seine Umwelt zu beleben.

Aufgrund der Suche nach Anerkennung

ist er ein Arbeitstier, schier immer in Bewegung,

doch er darf lernen,

sich zu entspannen und anfangen,

den Augenblick zu genießen,

indem er den Antreiber in sich erschießt

oder ruhigstellt – im Aushalten des Alleinsein mit sich selbst.

Dazu benötigt er Stille und Tiefe,

um die Schieflage abzuwenden

und sein Leben nicht im Egoismus zu verschwenden.

 

Und du-

wo siehst du dich so?

Das Thema ist nur angerissen,

suche doch nach diesem Wissen,

stillt sicher so manche Frage

und ist hilfreich im Beziehungsalltag.

02/2020

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