Hirtentäschel

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So richtig unscheinbar

stehst du am Wegesrand,

doch mir wird klar,

fein, dass ich dich fand.

 

So hübsch anzusehen

und nützlich noch dazu,

kann ich nicht verstehen,

dass andere schimpfen immerzu.

 

Du seiest Unkraut

und wirst gleich vernichtet.

Es wäre besser, man schaut

und pflückt, wenn man dich sichtet.

 

Du bist gesunde Knabberei

und Balsam auf Wunden,

mein Schmerz ist vorbei,

denn ich habe dich gefunden.

 

Und ist dir mal kalt,

dann stört mich das nicht,

mache nicht vor dir halt,

weil jedes Detail besticht

und so nehme ich dich mit.

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Augenseufzerfeld

Wie gern würde ich Menschen retten,

doch dann lägen sie wieder in Ketten!

Was für eine Denkunmöglichkeit.

Es würde in die nächste Abhängigkeit ziehen

und dann müsste wieder einer fliehen.

Denn Halt kann man nur in sich selbst finden,

auf dem Weg dahin

kann man sich nur allein schinden.

Dann wächst glückbegabt neue Stärke in dir,

die du brauchst – ich habs hinter mir.

Gott ist da –

väterlich trägt er dich.

Es lohnt sich

sicherlich.

Sei ein Held

auf diesem weiten Feld

der Veränderung.

Ich bin schon da!

Und pflanze Samen in den Boden – weich und warm,

kannst du das Wachstum

des neuen Lebens in Lichtflut ahnen?

Blütenumduftet wird es sein,

Augenseufzer,

Sternschneuzer,

weiter…

01/2020