Hirtentäschel

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So richtig unscheinbar

stehst du am Wegesrand,

doch mir wird klar,

fein, dass ich dich fand.

 

So hübsch anzusehen

und nützlich noch dazu,

kann ich nicht verstehen,

dass andere schimpfen immerzu.

 

Du seiest Unkraut

und wirst gleich vernichtet.

Es wäre besser, man schaut

und pflückt, wenn man dich sichtet.

 

Du bist gesunde Knabberei

und Balsam auf Wunden,

mein Schmerz ist vorbei,

denn ich habe dich gefunden.

 

Und ist dir mal kalt,

dann stört mich das nicht,

mache nicht vor dir halt,

weil jedes Detail besticht

und so nehme ich dich mit.

Wenn du das gesunde, vitaminreiche Hirtentäschel in der Küche nutzen möchtest, findest du alle weiteren Informationen auf www.wertdernatur.de

ein Augenblick voll Fliederduft

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Du Hauch von Wohlgeruch

und doch so unnahbar,

mit hohem Anspruch

machst du dich bald rar.

 

Sollte es mir glücken,

dich einmal zu halten,

wirst du nach dem Pflücken

mir schon bald erkalten.

 

Du liebst die Freiheit

und bist nicht zu zähmen,

du Blüte der Schönheit,

duftig samtiges Phänomen.

 

So kann ich doch nur

diesen kurzen Moment

die zarte Gravur deiner Figur

genießen, bevor wir getrennt.

 

Und du lehrst mich:

Genuss ist ein Dampf

und nicht selbstverständlich,

doch lohnt sich der Kampf

 

für diesen einen Augenblick.

 

Wie du Flieder in der Küche nutzen kannst, erfährst du hier.

Vergebung

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Es gab eine Zeit in meinem Leben, da litt ich sehr unter meiner Schuld. Wie sollte ich mir jemals selbst vergeben? Doch die Frage ist eine andere: bin ich bereit, Gottes Vergebung anzunehmen?

 

Vergebung ist wie Wiederbelebung –

nur nicht im medizinischen Sinne und irgendwie besser.

Dein Leben wieder auf 0 stellen können:

nach dem Verrennen endlich einen Weg erkennen,

alte Lasten ganz verbrennen,

anerkennen, dass allein der Wiedergutmachungsversuch nicht reicht und

alte Fesseln ein für allemal zertrennen,

benennen, was dich zurück zieht und von vorne beginnen,

durch Bekennen deiner Schuld

vor einem Gott voller Gnade und Geduld.

 

Denn an ihm allein werden wir schuldig,

weil wir seine guten Gaben nicht bewahren,

unseren Mitmenschen Leid nicht ersparen,

uns durch unseren Stolz immer wieder verfahren durch spürbare Lieblosigkeit,

weil wir unseren Alltag oft ohne ihn weiterführen

und seine unverzichtbaren Gedanken ignorieren.

 

Doch nicht du selbst kannst dir vergeben,

sondern nur Gott kann dich durch seine Vergebung neu beleben.

Denn er hat bezahlt und sein wertvolles Blut gegeben,

um dich zu befreien und in dir etwas zu bewegen,

indem er deine Schuld vom höchsten Berg wirft,

niemals wieder danach schürft

und dich dabei nicht verwirft.

Er befreit dich zu einem neuen Leben,

indem er dich befähigt, anderen zu vergeben.

Danach lohnt es sich zu streben und den eigenen Stolz zu begraben,

denn der hatte viel zu lange das Sagen.

 

Will aber alte Schuld immer wieder an uns nagen,

dürfen wir es wagen, die Vergangenheit davonzujagen

und den gütigen Gott befragen,

der uns an seine Vergebung erinnert –

auch wenn ein Anderer uns anklagt –

Gott wird uns tragen.

 

Denn er sagt: Wem ich vergebe, dem ist die Schuld vergeben.

Alles andere sind Lügen,

die uns betrüben wollen und weichen sollen, in Jesu Namen.

Er hat Erbarmen mit den friedsamen Menschen,

wenn wir also wahrnehmen, dass wir schuldig sind,

können wir heilsam und aufatmend erleben,

wie wundervoll Gott handelt

und uns immer mehr zu ihm hin verwandelt.

Denn Vergebung ist Gottes Angebot der Befreiung und Neubelebung.

08/2018

der mühsame Weg

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An jede Raupe dieser Welt, die nichts mehr in ihrem Kokon hält:

Halte noch aus

die Verwandlung findet statt,

manchmal schmerzhaft,

dann wieder sacht,

wird die Lebensfülle in dir entfacht.

 

Die Kraft findest du nicht draussen

im Aussen

sondern allein in dir drin.

In der Stille kommst du nicht umhin,

dich mit deiner Bestimmung

auseinanderzusetzen

und Gottes Art zu handeln

schätzen zu lernen.

 

Im Entfernen vom Gewusel

öffnet sich die Tür

zu deinem Gespür

und diesem unglaublich kreativen Raum in dir.

 

Manche Menschen betreten den nie,

was für eine Verschwendung von Lebensenergie.

Deshalb halte noch aus,

suche Flausen wie weiche Daunen,

bestaune bunte Seifenblasen,

vergiss die verpflichtenden Phrasen,

die dich zwingen,

vorschnell loszurasen.

 

Wenn du die Farben in dir gefunden hast,

entdeckst du,

du hast da draussen nichts verpasst.

 

Jetzt erst geht das Leben los:

egal wie spät,

mit der Lebendigkeit in deinem Schoß

wird es grandios,

denn du hast dein Raupendasein angenommen und erkannt:

unter widrigen Umständen hast du etwas gewonnen.

Nun ist alles willkommen.

Du bist willkommen.

Januar 2020

Hier findest du den Song dazu: Verwandlung

Reflektieren

Reflektieren, suchen und sinnieren,

engagiert jede Schale studieren.

Ängste kriechen aus ihren Löchern

Fragen und Sorgen, noch und nöcher.

 

Wer bin ich? Wer sicher nicht?

Zu lange angepasst und es nicht erfasst.

 

Gehemmt durchs Tappen im Unbewußten,

Prägung hinterfragen, Schmerz ertragen.

Jetzt braucht es Mut, probier es aus,

es tut nicht gut, doch ist der Weg nach Haus.

 

Vorwärts gehen, nach vorne sehen,

der Enthusiast hat nichts verpasst.

 

Mein Versagen nuancieren,

den Sinn von Fehlern neu kapieren,

endlich vom ein´genen Stolz kuriert,

nichts mehr im Außen ausstaffieren.

 

Vorwärts gehen, nach vorne sehen,

wieder was geschafft, hey, gut gemacht.

 

Reflektieren und analysieren,

neu motiviert für Experimente,

neue Wege nun anvisieren,

Veränderungen präsentieren.

 

Durchquere – den Dschungel – der Suche nach dir, denn allein

bei Gott – ist die offene Tür – die zum Verständnis deines Wesens führt.

 

Mutig und stark, von innen heraus schön,

so wird sein Weg für dich gut weitergehen.

Vorwärts gehen, nach vorne sehen,

wieder was geschafft, hey, gut gemacht.

 

Wer bin ich? Wer sicher nicht?

Von Gott gut erdacht

und auf den Weg zu mir selbst gebracht.

Ein Mosaik aus dem Duft gut gewürzter Worte

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Freundliche Worte

sind wie der Morgentau,

der die Felder benetzt

und wie die Prise Kakao,

die sich auf deinen Gewürzkaffee setzt.

.

Schöne Worte

wie glitzernde Wassertropfen,

sie verkünden des Regenbogens Wonne

beschwingt herzklopfend,

in den Strahlen der Sonne.

.

Weise Worte

sind wie erhabene Berge,

die dich umgeben,

demütig wie ein Zwerg

wirst du auf sie achten und aufleben.

.

Böse Worte

sind wie Geschosse.

Baue deine Mauer,

zieh dich zurück in´s Schloss,

finde nach der Trauer deine Power.

.

Gütige Worte

sind die warmen Hände,

die dich aus dem Staub ziehen.

Sie bringen die Wende,

du brauchst nicht fliehen.

.

Witzige Worte

sind wie ein ausgelassener Moment

im Blütenregen,

bunt und hell geschenkt,

im richtigen Moment ein Segen.

.

Sanfte Worte

sind wie wohliger Balsam

auf alter Wunden Narben.

Trockene Lippen wurden weich und warm,

als sie der Sehnsucht erlagen.

.

Sinnbetörende Worte

sind wie das brausende Wasser des Meeres

das dich umarmend umfängt.

Lustvolle Begegnung, die sich begehrend

im Herzen des Geliebten verfängt.

.

Phantasievolle Worte

sind wie Federchen,

die tanzend den Wind atmen dürfen.

Es sind kreative Fäserchen,

die kunstvolle Leidenschaften freischürfen.

Abhängigkeit – Entzug

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Wenn wir ehrlich sind, entdecken wir immer mal wieder im Leben, dass wir von Dingen oder Menschen abhängig sind. Das ist nicht gesund. Doch weiß ich, wie schwer es ist. Besonders die Beziehungstypen hängen sich so gern an andere Menschen. Da ist es hilfreich, sich gut um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern und den „Entzug“ mal auszuhalten. Das stärkt in jedem Fall. Und dann findet man in sich Eigenschaften, die man vorher nicht sah und lernt, sie auszuleben, ganz ohne andere Menschen zu „brauchen“. Und diese Freiheit fühlt sich sehr gut an und sorgt letztendlich auch für ein gutes Miteinander.

Ein Anflug von Entzug

mir etwas/jemanden abgewöhnen

seelenschmerzverzerrt stöhnen

nicht mehr zudröhnen

die Bedürftigkeit nicht verhöhnen

mich eher mit ihr versöhnen

mich entwöhnen

dem eigenen Leben frönen

lachen

allein schöne Sachen machen

meine Gedanken bewachen

durch Erforschen von Ursachen

mir nichts mehr vormachen

meinen Alltag vereinfachen

neu Begeisterung entfachen

in mir erwachen

02/2020