Wüste als Sinnbild für das unbekannte Neue

Ich sehne mich nach der Küste,

doch vor mir liegt die Wüste.

Die Sandkörner bilden einen Teppich

und vereinnahmen mich.

 

Im Vorübergehen sehe ich vereinzelt Palmen,

standhaft wie kleine Grashalme,

das Grün läßt mich hoffen,

ich bin ergebnisoffen.

 

Wenn es im Plan des großen Ganzen vorgesehen,

muss ich es ja nicht verstehen,

sondern mutig losgehen

und Schritt für Schritt kommen neue Ideen.

 

Wie Sandkörner wehen sie in mein Leben,

ich kann sie im Anschauen aufheben

und mich daran erfreuen,

an all dem wunderbaren Neuen.

 

Um die Oasen auf der Reise

kümmert sich ein Anderer weise.

Ich darf lernen und vertrauen

und etwas im Freiraum der Wüste aufbauen.

Januar 2020

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