Auseinandersetzung mit der Nichtexistenz

Gehörst du zu denen,

die sich danach sehnen,

die eigenen Bedürfnisse zu spüren

und nicht das Leben eines Anderen zu führen?

 

Der Blick auf die Wurzeln ist entscheidend,

sonst bleibst du weiter leidend.

 

Durftest du als Kind eigene Bedürfnisse haben

Oder wurde jeder Wunsch begraben,

weil du funktionieren musstest

und deine Umgebung es nicht besser wusste?

 

Oder wurdest du nur für Leistungen gelobt,

viel dir selbst überlassen und bei Fehlern wurde getobt,

das Fühlen gar verboten,

zum besseren Einhalten der Familienquote?

 

Jetzt bist du erwachsen

und es ist Zeit, sich damit zu befassen.

Sonst gibst du all die Muster weiter,

das wär echt nicht so heiter.

 

Es beginnt damit,

alles in dir zuzulassen

und dich für nichts zu hassen.

Sei mal ein bisschen allein

und spür in dich hinein.

 

Es geht um dein Dasein, nicht um dein Tun.

Du kannst entspannen und das aushalten.

Schlüpf mal in diese neuen Schuhe.

Dann öffnet sich in dir eine Truhe mit Schätzen.

 

Das wird deinen Kummer ersetzen.

Mit neuem Blick gehst du durch die Welt,

nicht mehr gequält,

sondern vom inneren Licht deiner Existenz erhellt.

 

Atmest du bewusst?

Spürst du deinen Körper?

Gönnst du dir Pausen?

Erforschst du deine Gedanken?

Funktioniere nicht nur,

mache Erfahrungen mit dir, dann existierst du.

Dies ist ein weiterer Schritt zur Selbstannahme.

03/2020

2 Antworten auf „Auseinandersetzung mit der Nichtexistenz“

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