perlende Tränenstrahlen

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Viele Menschen hören auch gern Gedichte und mir macht es Spaß, sie zu lesen. Deshalb gibt es jetzt immer mal Videos  auf Youtube.

Die Gedanken zu diesem Gedicht sind entstanden, als ich in der Sonne weinen mußte und mich fragte, warum wir Menschen immer heimlich in dunklen Ecken weinen. Es ist doch etwas zutiefst menschliches. Wenn du in der Sonne weinst, kann Gott mit seinen wärmenden Strahlen aus deinen Tränen ein funkelndes Perlenmeer zaubern und du entdeckst, dass es noch so viel Leben neben dem Leid gibt. Hör mal rein:

wurzelndes Wir – Verankerung ineinander

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zum Welttag der Poesie:

 

Wo fängst du an

und wo höre ich auf?

Wer bin ich

und was machst du daraus?

.

Ein unsichtbares WIR

aus dir und mir

wächst heran

im zeitlos schwebenden Hier.

 

Verankerung ineinander

Was mit viel Zeit

klein begann,

birgt die Chance

fürs irgendwann.

.

Mit Wurzeln der Verankerung

ineinander

über sich

hinauswachsen.

.

Der Wunder-voll

und riesig werden

für grosse Aufgaben

hier auf Erden.

März 2020

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Wüste als Sinnbild für das unbekannte Neue

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Ich sehne mich nach der Küste,

doch vor mir liegt die Wüste.

Die Sandkörner bilden einen Teppich

und vereinnahmen mich.

 

Im Vorübergehen sehe ich vereinzelt Palmen,

standhaft wie kleine Grashalme,

das Grün läßt mich hoffen,

ich bin ergebnisoffen.

 

Wenn es im Plan des großen Ganzen vorgesehen,

muss ich es ja nicht verstehen,

sondern mutig losgehen

und Schritt für Schritt kommen neue Ideen.

 

Wie Sandkörner wehen sie in mein Leben,

ich kann sie im Anschauen aufheben

und mich daran erfreuen,

an all dem wunderbaren Neuen.

 

Um die Oasen auf der Reise

kümmert sich ein Anderer weise.

Ich darf lernen und vertrauen

und etwas im Freiraum der Wüste aufbauen.

Januar 2020

Auseinandersetzung mit der Nichtexistenz

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Gehörst du zu denen,

die sich danach sehnen,

die eigenen Bedürfnisse zu spüren

und nicht das Leben eines Anderen zu führen?

 

Der Blick auf die Wurzeln ist entscheidend,

sonst bleibst du weiter leidend.

 

Durftest du als Kind eigene Bedürfnisse haben

Oder wurde jeder Wunsch begraben,

weil du funktionieren musstest

und deine Umgebung es nicht besser wusste?

 

Oder wurdest du nur für Leistungen gelobt,

viel dir selbst überlassen und bei Fehlern wurde getobt,

das Fühlen gar verboten,

zum besseren Einhalten der Familienquote?

 

Jetzt bist du erwachsen

und es ist Zeit, sich damit zu befassen.

Sonst gibst du all die Muster weiter,

das wär echt nicht so heiter.

 

Es beginnt damit,

alles in dir zuzulassen

und dich für nichts zu hassen.

Sei mal ein bisschen allein

und spür in dich hinein.

 

Es geht um dein Dasein, nicht um dein Tun.

Du kannst entspannen und das aushalten.

Schlüpf mal in diese neuen Schuhe.

Dann öffnet sich in dir eine Truhe mit Schätzen.

 

Das wird deinen Kummer ersetzen.

Mit neuem Blick gehst du durch die Welt,

nicht mehr gequält,

sondern vom inneren Licht deiner Existenz erhellt.

 

Atmest du bewusst?

Spürst du deinen Körper?

Gönnst du dir Pausen?

Erforschst du deine Gedanken?

Funktioniere nicht nur,

mache Erfahrungen mit dir, dann existierst du.

Dies ist ein weiterer Schritt zur Selbstannahme.

03/2020

Ode an den Wald

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tiefsinnliche Schönheit

in der Enthüllung

deiner Erfüllung

 

wachsender Atem des Lebens

in moosduftend betörende Lebendigkeit

 

durchwoben mit der Leidenschaft

eines Schöpfergottes

in detailentfachter Zuneigung

 

im hinreissenden Umgebensein

von der eigenen

aufkeimenden Vorstellungskraft

 

erwacht Daseinsschwung

durch liebevolles Erkennen

des erkannt worden sein