Verletzlichkeit als Stärke

Lange dachte ich nach,

was ich mir davon versprach,

den Menschen zu zeigen,

dass ich schwach bin?

Das ist auch einfach nicht gefragt

In der heutigen Zeit geht es flach zu,

präsentiere keine Leid und keine Feinheit

oder gar Verwundbarkeit.

Sei stark und schnell,

möglichst immer originell und helle,

auf dem aktuellen Stand der Dinge –

vor allem virtuell,

konsumiere das Materielle

und sei auch ein bisschen spirituell.

Mit der Fasade bist du dann

tendenziell ganz ok,

und akzeptiert.

Aber auch angeschmiert.

Denn du perforierst innerlich.

Also habe ich mich entschieden,

meine Sensibilität zu kultivieren

und meine Empfindsamkeit auszuformulieren.

Dafür wurde ich schon von einigen kritisiert,

aber ich kann nicht anders,

und werde lernen,

couragiert meinen Weg zu gehen-

in all meiner Fragilität.

 

Manchmal bewegt es den Einen oder Anderen

und die Feinsinnigkeit berührt ein Herz

dann geht es südwärts

der Sonne der wachsenden Empathie entgegen,

denn ich konnte einen wärmenden Impuls weitergeben.

Immer willkommen,

wenn Verlautbarungen ankommen,

die zum Nachdenken anregen,

damit neues Friedvolles entsteht.

Durch Abfärben wird

wunderbares vermehrt.

Das ist es allemal wert.

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